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pushing limits.
flying high.

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RICHARD FREITAG ÜBER DIE FASZINATION SKISPRINGEN

Acht Sekunden in der Luft. Reines Adrenalin.

Wenn Richard Freitag vom Skispringen erzählt, dann leuchten seine Augen. „Es ist die Kombination aus Geschwindigkeit, Höhe und Weite, die dir einen ganz besonderen Kick gibt“, sagt der Athlet, der 2015 WM-Gold mit der Mixed-Mannschaft holte und das Licht der Welt im gleichen Krankenhaus erblickte, wie die Skisprung-Legenden Jens Weißflog und Sven Hannawald.

„Es geht beim Skispringen nicht nur um das Gefühl des Fliegens und die damit verbundene Freiheit. Sondern auch um das Ausreizen von Grenzen und eine Extraportion Adrenalin“. Kein Wunder also, dass der Sportsoldat aus Sachsen an freien Tagen gerne mal auf seine Yamaha R6 steigt – eine Maschine, die in der Spitze 250 km/h erreicht.

Mein Antrieb ist es, Grenzen auszureizen.

Nur Fliegen ist schöner

Wenn Skispringer sich über die Großschanze katapultieren, dauert der Flug schon etwa acht Sekunden. Die Fahrt über die Schanze beschleunigt sie auf mehr als 90 km/h. Es folgt das aktive Abdrücken auf dem Schanzentisch, und dann geht’s ab in die Luft – bis die Gesetze der Physik die Springer wieder zurück auf den Boden holen.

„Nach dem Absprung versuchst du, deinen Körper in eine Lage zu bringen, die dir den besten Auftrieb bietet“, beschreibt es Richard Freitag. „Gerade beim Skifliegen gibt es dann einen Moment, in dem du spürst, dass du vom Hang wegsteigst. Es ist das Gefühl, wofür ich diesen Sport liebe. Ich denke, nur echtes Fliegen ist schöner.“

Hang zur Sicherheit

Laut Richard Freitag bekommt man schon mal ein Paar Ski ab, wenn einer der Kollegen auf dem Weg zur Schanze nicht aufpasst. „Vergangene Saison habe ich in Engelberg bei der Landung die Ski verschnitten, bin rückwärts mit dem Kopf auf den Boden geknallt“, erinnert sich Freitag. „Ohne Helm wäre das wahrscheinlich schlimm ausgegangen.“

Freitag trägt einen uvex race Carbon Helm, dazu die Skibrille Downhill 2000 S. Er ist dankbar, dass die Ingenieure und Entwickler von uvex ihr ganzes Know-How in neue Technologien investieren. Und glücklich darüber, dass die Produkte im Labor getestet werden: „Du kannst ja keinem sagen, er soll mal aus dem 3. Stock springen und mit dem Kopf aufschlagen, um zu prüfen, ob der Helm auch wirklich schützt.“

Ohne Helm wäre das wahrscheinlich schlimm ausgegangen.

Richard Freitag über Sprünge, den Kopf und die Luft

Richard, wann merkst du, dass es ein guter Sprung wird?

Auf kleineren Schanzen spürst du nach der Kante, ob es ein guter Sprung ist. Auf größeren Schanzen kannst du einen guten Absprung erwischen und den Sprung unterwegs trotzdem noch verhauen. Es kann aber auch umgekehrt sein – dass du einen schlechten Absprung durch eine gelungene Flugphase in eine gute Weite verwandelst.

Welche Rolle spielt der Kopf in deinem Sport?

Der Kopf spielt beim Skispringen eine entscheidende Rolle. Wenn du oben sitzt, bist du komplett fokussiert. Wir fahren mit 92 km/h auf den Schanzentisch und haben dort etwa zwei Zehntelsekunden, um auf den Punkt genau abzuspringen. Du musst umschalten können zwischen Training und Wettkampf, um das Gelernte im perfekten Moment abzurufen. Und die Leistung muss auch dann stimmen, wenn du vielleicht aufgeregt bist.

Wir haben zwei Zehntelsekunden, um auf dem Punkt abzuspringen.

Gibt es beim Springen unterschiedliche „Luftverhältnisse“?

Luft ist nicht gleich Luft. Man merkt die Höhenunterschiede. Im japanischen Sapporo sind wir fast auf Meereshöhe. Dort ist die Luftdichte höher und es ergibt sich ein anderes Tragegefühl. Und auch zwischen Sommer und Winter gibt es einen Unterschied. Die Luft im Sommer fühlt sich so an, als würde sie einen besser tragen. Das sind zumindest die gefühlten Unterschiede.

Luft ist nicht gleich Luft.

Richard Freitags Ausrüstung

 

 

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