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Ski-Star Viktoria Rebensburg lässt die Muskeln spielen.

Training ist alles: Wenn der Sommer dem Winter „Beine“ macht.

Was macht eine Skirennläuferin im Sommer? Endlich mal in Ruhe ausschlafen? Einen großen Eisbecher am Pool vernaschen? Eher nicht. Denn wer im Winter die Weltelite im Zaum halten möchte, muss schon im Sommer voll am Start sein. Deshalb steht für die deutsche Olympiasiegerin und Vize-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg derzeit vor allem eines auf dem Programm: volle Kante Kraft und Ausdauer trainieren.

 

In der Saison 2017/2018 war die 28-Jährige einmal mehr die beste Riesenslalom-Fahrerin der Welt, holte zum dritten Mal den Weltcup in dieser so anspruchsvollen Disziplin. „Die kleine Kristallkugel gewonnen zu haben, bedeutet mir sehr viel“, sagt Vicky: „Sie schenkt mir die Energie, auch in diesem Sommer wieder an die Schmerzgrenze zu gehen – um top in Form in die Rennsaison starten zu können.“

„Volle Beinkraft für aggressive Radien“

Schwitzen im Sommer

Die Tage im Sommer beginnen mit 2,5 bis 3 Stunden Krafttraining. „Es geht um Aufbau und Erhalt von Muskelmasse“, erklärt Vicky: „Im Kraftzirkel kommt es darauf an, hohe Krafteinsätze lange zu bewältigen. Hier ist die Ausdauer wichtig: Wie lange kann ich das Maximum halten?“ Eine voll ausgebildete Beinkraft ist die Basis für aggressive Kurvenradien. Und Grundlage für weite Sprünge in den schnellen Disziplinen.

Die Einheit am Nachmittag dauert noch einmal bis zu 2,5 Stunden. Nun stehen Radfahren, Laufen sowie Koordinations- und ein spezifisches Rumpftraining im Mittelpunkt. „Den ganzen Sommer über trainiere ich sehr intensiv“, erzählt Vicky, die zuhause am Tegernsee ein traumhaftes Umfeld für ausgedehnte Bike-Touren vorfindet: „Da heißt es, täglich an sein Limit zu gehen und das Maximum aus sich herauszuholen!“

„Extremes Pensum an intensiven Tagen“

Feinschliff am Berg

Ab Ende Juli ruft der Berg. In diesem Jahr geht es auf den Gletscher nach Zermatt in die Schweiz, im August und September werden die im Sommer aufgebauten Ressourcen gehalten und mit gezielten Einheiten noch einmal neue Reize gesetzt. Nun geht es an den Feinschliff. Um beim Weltcup-Auftakt im Oktober in Sölden wie seit vielen Jahren zu den Favoritinnen auf den Sieg im Riesenslalom zu zählen.

„Ich bereite jeden meiner Trainingstage intensiv vor und kümmere mich bewusst um meine Regeneration“, sagt Vicky, die dafür bekannt ist, an manchen Tagen nahe an der Perfektion zu fahren. „Riesenslalom ist sehr dynamisch und erfordert ein extrem hohes Trainingspensum. Du musst wissen, dass du optimal vorbereitet bist. Nur dann wirst du voll und ganz auf Angriff fahren.“

„Die beste Skifahrerin der Welt“

Nuancen als Motivation

Fragt man Viktoria nach ihrem Ziel, erhält man eine klare Antwort: „Ich will die beste Skifahrerin der Welt werden.“ Der Sieg des Gesamt-Weltcups wäre die Krönung ihrer Karriere, die 2010 so kometenhaft begann, als die damals 20-Jährige nur wenige Tage nach ihrem ersten Weltcup-Podest im Riesenslalom (Cortina d’Ampezzo) für viele überraschend Gold bei den Olympischen Spielen in Vancouver holte.

In den kommenden beiden Jahren war sie im Riesenslalom kaum zu schlagen, es folgte Bronze in Sotschi 2014 und der Vize-WM-Titel 2015. Es zeigte sich aber auch, dass es beim Skifahren um Nuancen geht; so wie in Pyeongchang 2018, wo Vicky um 12 Hundertstel auf dem 4. Platz landete. „Aber genau das“, so sagt sie, „macht unseren Sport so spannend! Und motiviert mich, auch im Sommer alles zu geben.“

„Abflug mit 100 km/h“

Die Olympiasiegerin über Siege, Stärke und Stürze

Was spornt mehr an: Sieg oder Niederlage?
„Beides! In manchen Läufen hast du das Gefühl, perfekte Schwünge gezogen zu haben und stehst ganz oben auf dem Podium. Solche Siege treiben dich nach vorne. Aber genauso wichtig sind Niederlagen. Aus ihnen lerne ich immer wieder, weil ich die Gründe mit meinen Trainern reflektiere und daraus eine Strategie entwickle, wie ich besser werden kann.“

Hat der Profi-Sport einen anderen Menschen aus dir gemacht?
„Einen anderen Menschen vielleicht nicht. Aber ich habe erfahren, dass ich schwierige Situationen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen kann. Ich habe gelernt, an mich selbst zu glauben und mir immer wieder neue Herausforderungen zuzutrauen. Diese Erfahrung stärkt mein Selbstbewusstsein – und genau das benötige ich, um im Wettkampf meine Bestleistung abzurufen.“

Wann warst du das letzte Mal froh darüber, einen Helm getragen zu haben?
„Ein gutes Gefühl gibt mir der Helm bei jeder Fahrt. Gebraucht habe ich ihn zuletzt im Dezember 2017 beim Super-G in Val d’Isère. Ich habe einen Schlag abbekommen, bin mit einem Tempo von etwa 100 km/h abgeflogen und ziemlich unsanft gelandet. In solchen Momenten ist es schön zu wissen, dass man sich auf seine Schutzausrüstung verlassen kann.“

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