#uvexperformance

seit 25 Jahren.

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Trial-Profi Stefan Schlie

2 x Vizeweltmeister im Trial

uvex Athlet Stefan Schlie ist nicht nur Pionier des sportlichen E-Mountainbikens, sondern auch einer der Athleten, die schon am längsten im uvex Kader sind. 25 Jahre lang sind uvex und Stefan Partner. Ein viertel Jahrhundert, in dem sich viel getan hat, im Sport, in der Technik und in Stefans Karriere. Der dreifache deutsche Meister, zweifacher Vize- und dreifacher Mannschaftsweltmeister im Trialfahren hat sämtliche Entwicklungen im Sport miterlebt und gilt heute als Vorreiter im Bereich E-Mountainbike.

Extreme sind es, die Schlie begeistern. Er geht an Grenzen. Versucht Limits voll auszureizen. Er war es, der 1997 als erster die Zugspitze mit dem MTB bezwungen hat und auch heute geht er an die Grenzen des Machbaren. „Ich möchte die schwierigsten und interessantesten Trails, mit dem E-Mountainbike testen und schauen, wie weit man Limits verschieben kann - eigenen Limits und Limits der Technik“, sagt Schlie.

Faszination E-Mountainbike

Schlie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das sportliche E-Moutainbiking für die Masse zugänglich zu machen. Eine schwierige Aufgabe, denn eingefleischte Mountainbiker stehen dem E-Bike oft skeptisch gegenüber. Doch der E-MTB Pionier hat die perfekte Lösung gefunden, selbst die größten Kritiker vom E-Bike zu überzeugen: „Draufsetzen! Fahren lassen. Es gab noch keinen Mountainbiker, der am Ende nicht begeistert war. Einfach, weil es viel zu geil ist! Egal wie groß die Ablehnung anfangs ist, am Ende kommen sie alle mit einem riesen Lächeln auf den Lippen zurück!“

Doch die Faszination erwecken ist nur ein Teil von Schlies Mission. Er möchte außerdem die sportlichen Möglichkeiten des E-MTB austesten und voll ausreizen. „Ich möchte die schwierigsten und interessantesten Trails, mit dem E-Mountainbike testen, neu erleben und schauen, wie weit man Limits verschieben kann. Eigenen Limits und Limits der Technik.“

Es geht bergauf für den Flow

Denn der MTB Profi hat Blut geleckt. „Der Flow, den man mit einem E-Bike neu entdecken kann, hat mich von Sekunde 1 an gepackt!“ Die Faszination am Biken lässt sich für Schlie mit nur einem Wort definieren: Flow. Mit dem E-Bike kann man die Grenzen des Flows verschieben, da die Technik Unter- und Überforderungslimit deutlich beeinflussen. „Es war ein unfassbares Gefühl, das erste Mal mit einem E-Bike den Berg nach oben zu fahren, weil ich das Trial fahren so ganz neu erlebt habe. Ich hatte durch das E-Bike bergauf einen Flow, den ich mit einem herkömmlichen Mountainbike so nie hätte bekommen können, einfach, weil die Technik ermöglicht, dass ich mich voll auf meinen Körper und die Kunst des Fahrens konzentrieren kann, ohne an die Grenzen der Kraft zu stoßen.“ 

Den so neu entdeckten Flow bezeichnet Schlie als #uphillflow. Dieser wird vor allem durch Produkte gefördert. Neben dem E-Bike auch durch den Rest der Ausrüstung. „Wenn ich eine Brille habe die zwickt, dauerbeschlägt oder der Helm zu schwer ist und immer in den Nacken rutsch, stört das den Flow. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass die Produkte die ich nutze, meinen Flow verbessern.“ 

Geschicklichkeit und Ambition

Wer Trial fährt, muss seinen Körper auch in Extremsituationen perfekt unter Kontrolle haben. Geschicklichkeit und Balance sind in dieser Disziplin das A und O. Nur wer
Körper, Mountainbike und Umwelt perfekt in Einklang bringt, kann performen und den perfekten Flow kreieren. 

Die wichtigste Voraussetzung dafür, ist laut Schlie Ambition. „Ohne Ambition geht nämlich nichts. Im zweiten Schritt geht es dann darum, den eigenen Körper zu verstehen. „Ich baue alles um das Prinzip des konstanten Körperschwerpunkts auf. Zwei konstante Punkte gibt es im System, nämlich den Kopf und die Körpermitte. Die sollten möglichst konstant gehalten werden. Ruckelfrei sozusagen.“ So soll der „körpereigene Federweg“ verstanden werden und letztlich zu Fahrspaß und dem perfekte Flow gefunden werden. 

 

 

Trial-Profi Stefan Schlie über die Faszination E-Moutainbiking und den perfekten Flow:

Was ist deine größte Passion?

Fahrradfahren. Schon seit meiner frühsten Jungend. In der Nähe meines Heimatortes gibt es einen Steinbruch, in dem sehr viele Trialveranstaltungen bis hin zu Weltmeisterschaften stattfanden. Das hat mich von Anfang an fasziniert und mit 11 Jahren bin ich dann dort eingestiegen und war sofort begeistert vom Sport und der Technik!  Seitdem begeistert mich alles rund ums Biken. Fahrradfahren war also schon immer pure Leidenschaft für mich. Das Thema begeistert mich einfach immer und immer wieder aufs Neue. Neue Sachen ausprobieren, neue Produkte testen, Kampagnen schmieden. Das ist mein Leben.  

Was genau fasziniert dich so am Radsport?

Das Besondere am Fahrradfahren ist die perfekte Kombination aus Action, Fitness und Naturerlebnis. Da ist es egal ob man Trial fährt, Rennrad oder E-Bike. Mit sich und seinem Fahrrad in der Natur unterwegs zu sein, ist einfach ein riesen großes Privileg, vor allem wenn man es beruflich machen darf.

Was motiviert dich?

Das Privileg, mit der eigenen Passion die Zukunft kreieren und gestalten zu können. Momentan die größte Motivation ist das E-Mountainbike. #uphillflow ist das Stichwort. Es steht noch alles am Anfang und es ist noch so viel Neues zu erwarten, vor allem im sportlichen Bereich. Das gibt mir so unglaublich viel Antrieb!

Wann stößt du an deine Grenzen?

Es gibt natürlich irgendwann mal Momente, in denen man Fahrradfahren muss, obwohl man krank ist, einfach weil es der Job ist. Manchmal hat man auch eine schwierige Gruppe oder einfach nur einen schlechten Tag und da stellt man schon ab und an fest, dass man an seine Grenzen kommt. Das ist nach zwei Tagen aber schon wieder vergessen. Ohne Fahrrad wird es mir nämlich schnell sehr langweilig.

Du gibst Kurse, Tipps und allgemein lehrst du anderen gerne die Kunst, mit dem MTB umzugehen. Warum?

Je mehr Leute dieses Glücksgefühl Fahrradfahren bekommen können, desto mehr Gleichgesinnte hat man einfach. Das ist quasi eine Mischung aus intuitiver Mission und dem Wunsch, die Menschen in den Bike Flow zu bekommen und so glücklich zu machen.

Was war deine extremste Rad-Situation?

Grundsätzlich falle ich selten. Das ist der Trial-Technik geschuldet. Ich bin aber mal in einer Spitzkehren-Situation in einer sehr engen und steilen Rechtskurve mit dem Vorderrad nach links weggerutscht. Dabei bin ich steil nach unten mit dem Kopf zuerst auf einen spitzen, scharfen Lavastein gelandet. Das hat richtig geknallt und mich komplett zusammengestaucht. Mein Helm war eingedrückt. Möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich keinen aufgehabt hätte!

Was hat dich motiviert weiterzumachen?

Aufgeben kommt für mich nicht in Frage. Ich habe in dem Moment nicht mal daran gedacht, auch nur für den einen Tag aufzuhören. Es muss immer weitergehen. Wenn irgendwas passiert, sofort wieder aufs Rad! Damit man diesen Moment vergisst.

Wie wichtig ist dir dein Helm?

Ich steige nie ohne Helm auf mein MTB. Im Gelände fühle ich mich ohne Helm nackt. Helme waren für mich immer eine totale Selbstverständlichkeit.

Was macht für dich den perfekten Helm aus?

Der perfekte Helm ist der, den ich kaum spüre, sehr gut belüftet ist und perfekt sitzt. Außerdem darf er beim Tragen die Brille nicht verschieben oder an den Kopf drücken. Leicht muss er außerdem sein und natürlich gut aussehen. Im Idealfall bilden mein Helm und ich eine Symbiose und so ist es mit meinen Helmen von uvex. Aktuell trage ich den uvex quatro pro, weil er meine Ansprüche an den perfekten Helm erfüllt.

Was ist deine liebste Erinnerung, wenn du an den Sport denkst?

Großartig waren die ersten internationalen Siege und auf nem Podium zu stehen. Die Nationalhymne wurde extra für den eigenen Sieg gespielt. Das war eine großartige Zeit, die sehr besonders war.
Aber auch das Thema #uphillflow das 2012 begann. Faszination E-Mountainbike zu tun. Den Flow bergauf zu spüren, war definitiv eine der intensivsten Erfahrungen meiner Karriere, weil es meine Sicht auf das Fahrradfahren auf eine ganz neue Ebene gebracht hat.  Der Überforderungspunkt Kraft ist 300 Prozent nach oben geschoben. Man muss sich so nicht mehr auf seine Kraft konzentrieren und kann seinen Fokus auf seine Fahrtechnik legen. Man kann komplett von vorne anfangen. Die Karten werden neu gemischt und man entdeckt das Fahrradfahren neu. Mein Radlerleben hat sich dadurch positiv geändert!

Wie definierst du Flow?

Flow ist ein Begriff der die Faszination am biken erklärt. Flow ist ein Begriff, der in vielen Sport- und Lebenssituationen einfach passt. Im Fluss sein ist für viele der erste Gedanke. Und im Fluss ist man, wenn man in einer Art Komfortzone schwimmt. Die ist definiert durch die Unterforderung als Abgrenzung nach unten und die Überforderung als Abgrenzung nach oben. Zusätzlich kommt noch die Tagesform dazu, die diese Grenzen beeinflusst. An diesen Grenzen kann man arbeiten. Grad an der Überforderung. Sowohl kraftmässig, als auch fahrtechnisch. Aber auch besser werdende Produkte machen einem den Alltag leichter. Wenn ich eine Brille habe die zwickt, dauerbeschlägt und viel zu dunkel ist und einen Helm der schwer ist und immer in den Nacken rutsch dann kann das auch ein Überforderungskriterium sein.

Welche uvex Produkte fährst du?

Quattro Pro Helm und Variomatic Brille 710v. /. Die uvex Helme nutze ich besonders gerne, weil sie mir gut passen und ein Gefühl von Sicherheit geben. UVEX ist seit so vielen Jahren spezialisiert auf Sicherheitsprodukte und das ist für mich auch eine Art Lebensversicherung. Zudem ist der Look für einen Biker auch nicht unwichtig und mit meiner Produktkombination fühl ich mich unter diesem Aspekt ebenfalls sehr wohl.
Bei den Brillen lege ich besonders viel Wert auf die uvex variomatic Technologie. Die ist mir sehr wichtig, weil ich die Brille als Schutzmechanismus sehe. Hätte meine Brille durchgängig die gleiche dunkle Tönung wird es bei abrupten Lichtwechsel Situationen gefärhrlich. Meine Brille hat eine angenehme Maximaltönung und passt sich schnell den konkreten Lichtbedingungen an und reduziert die gefährlichen Extremsituationen auf ein Minimum.

Wie hat sich die Marke uvex deiner Meinung nach in den letzten 25 Jahren verändert?

uvex hatte für mich schon immer den Ruf einer seriösen safen Marke. Auch schon vor meiner Bike Karriere war mir uvex irgendwie präsent. Vermutlich durchs Ski- und Motorradsport. uvex war immer Begleiter und im Laufe der Jahre hat sich uvex immer den Marktänderungen angepasst. Produkte wurden konsequent weitergedacht und für die verschiedenen Segmente schlau differenziert und designed. Egal, ob Rennrad oder MTB und auch da in den verschiedenen Segmenten DH, Enduro oder CC.
Wenn uvex so weitermacht, dann wird’s da auch noch ganz viel Neues geben in der Zukunft.


Stefan Schlie's Ausrüstung

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