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proud people.

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uvex proud people Award für Nicole Hosp und Markus Wasmeier

17 Medaillen bei Olympia und Weltmeisterschaften:
Zwei goldene Karrieren – von Bormio bis Vail

uvex sports hat Nicole „Niki“ Hosp und Markus Wasmeier auf der ISPO Munich den „proud people“ Award verliehen – und ehrt damit die herausragenden Karrieren der beiden Ausnahme-Athleten, die gemeinsam 17 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen haben.

Christophe Weissenberger, CEO uvex sports group, erklärt: „Der uvex proud people Award ist eine Auszeichnung, die unsere Dankbarkeit, Wertschätzung und unseren Respekt gegenüber verdienten uvex Athleten sowie deren Erfolge und Leistungen symbolisch ausdrückt. Wir freuen uns daher ganz besonders in diesem Jahr unseren neuen Award gleich an zwei Sportler verleihen zu dürfen, die in ihrer aktiven Zeit großartige Leistungen im alpinen Skirennsport vollbracht und dabei die Marke uvex immer perfekt nach außen präsentiert haben. Wir sagen damit Danke an Niki und Markus.“


Markus Wasmeier war am liebsten dann am Start, wenn es darum ging, bei Großereignissen auf die Jagd nach Edelmetall zu gehen. Mit gerade mal 21 Jahren wurde er 1985 auf der legendären „Stelvio“ Piste von Bormio Weltmeister im Riesenslalom. Neun Jahre später holte er bei den Spielen im norwegischen Lillehammer (1994) jeweils Gold in Riesenslalom und Super-G.

Auch Niki Hosp war mehr als ein Jahrzehnt eine der prägenden Figuren im alpinen Skirennsport. 2003 gewann sie in St. Moritz ihre ersten beiden WM-Medaillen, 2007 sicherte sie sich den Gesamt-Weltcup und wurde Weltmeisterin in Åre, einen Erfolg, den sie mit der Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Schladming (2013) und Vail/Beaver Creek (2015) noch zweimal wiederholen konnte.

Sport als Schule fürs Leben

„Der Sport ist eine gute Lebensschule“, sagt Niki Hosp, die inzwischen als Expertin die Skirennen im ORF co-kommentiert. „Du lernst, wie wichtig Hartnäckigkeit und Disziplin sind. Und dass du trotz deiner Ambitionen nur dann dauerhaft erfolgreich sein wirst, wenn du Spaß daran hast, was du tust.“ Sie selbst nimmt das Leben auch heute noch am liebsten sportlich – und versucht dabei stets flexibel zu bleiben.

„Es gibt immer wieder mal eine Zeit für Veränderung“, sagt Niki, die nach ihrem Kreuzbandriss Ende 2009 im Riesenslalom nicht mehr richtig in Schwung kam. „Ich habe es akzeptiert und mich auf Slalom, Super-G und die Kombination konzentriert.“ Die richtige Entscheidung! Die Österreicherin startete durch und gewann von 2013 bis 2015 noch einmal zwei WM-Titel sowie Silber und Bronze bei den Winterspielen in Sotschi.

„Bormio war der glatte Wahnsinn.“

Momente für die Ewigkeit

Als wir Markus Wasmeier am Telefon erreichen, ist er gerade am Schneeräumen im heimischen Schliersee. „Mein WM-Titel ist 32 Jahre her?“, fragt er halb ungläubig, halb belustigt: „Das klingt ja brutal! Aber ich bin ein Mensch, der in der Gegenwart lebt. Und so lange Bormio auch her ist – die Erinnerungen daran sind so lebendig wie eh und je. Momente wie diese sind für immer, die kann dir keiner mehr nehmen.“

Mit 21 Jahren sei er so jung gewesen, dass ihn die Vorkommnisse vollkommen überwältigten. „Plötzlich klopft dir jeder auf die Schulter, das war der glatte Wahnsinn und schon ein bisschen viel für einen jungen Burschen.“ Der doppelte Olympiasieg in Lillehammer 1994 lief entspannter ab, sagt Wasmeier: „Du bist routinierter, auch im Umgang mit den Medien, und kannst das Ganze viel mehr genießen.“

„Abfahrten zwischen Vulkanen ans Meer.“

Unterwegs mit Startnummer 1

Den Sprung in die Karriere nach der Karriere haben die beiden uvex Legenden mit Bravour gemeistert. Neben ihrer Tätigkeit als Co-Kommentatorin im österreichischen Fernsehen arbeitet Niki Hosp inzwischen auch als Guide für einen Tour-Anbieter, der Heli-Skiing in Kamtschatka anbietet. „Du fährst zwischen Vulkanen bis hinunter ans Meer, das sind unvergessliche Reisen inmitten atemberaubender, wilder Natur.“

Markus Wasmeier wiederum pflegt das Brauchtum. Er spielt gerne Zither und hat 2007 ein Freilichtmuseum in Schliersee eröffnet. Zuvor war er es gewesen, der in der ARD die Kamerafahrt etablierte, mit der den TV-Zuschauern die Rennstrecke aus der Sicht des Fahrers präsentiert werden konnte. „Ich wollte einfach wieder Startnummer 1 haben“, freut sich Markus Wasmeier, „und freie Fahrt auch nach meiner Karriere.“

Zwei goldene Karrieren und zwei prägnante Stimmen:
Niki Hosp und Markus Wasmeier über spektakuläre Rennen am Teufelsberg, Rückwärtsstürze und einen WM-Titel ohne Brille.

Hat sich der Ski-Rennsport stark verändert, mit weniger klassischen Abfahrten und stattdessen mit viel mehr Show in Form von City-Events wie Moskau, Oslo und künftig sogar Peking?

Markus Wasmeier: „Man hört das immer! Dabei sind wir vor 25 Jahren schon vor tausenden Zuschauern am Teufelsberg in Berlin ein Weltcup-Rennen gefahren. Früher war die Stimmung generell aufgeheizter als heute. Zwischen Österreich und der Schweiz war die Rivalität gigantisch, da hast du bei manchen Rennen vor lauter Kuhglocken gar nichts mehr verstanden. Das ist in meinen Augen ruhiger geworden. Aber es gibt natürlich noch immer viele spektakuläre Rennen – nehmen wir nur den Slalom in Adelboden. Da kocht das Stadion, die Organisatoren dort machen einen fantastischen Job.“

Welche Bedeutung hat Sicherheit für einen Skirennläufer?

Niki Hosp: „Eine essentielle! Am besten ist es, wenn man sich darüber gar keine Gedanken machen muss, weil man den Ingenieuren voll und ganz vertraut. Das gibt einem die Freiheit, ans Limit zu gehen. Durch die engen Radien im Slalom kommt es immer wieder zu Stürzen, bei denen es einem die Skispitzen in die Luft reißt. Da schlägt man schon mal extrem hart rückwärts mit dem Kopf auf und ist echt froh, dass der Helm die Wucht des Aufpralls absorbiert. Ich trage auch heute immer einen Helm, ich meine … beim Skifahren, sonst nicht. Obwohl man zu Weihnachten beim Einkaufen manchmal einen brauchen könnte.“

Erst in den 90ern wurde überhaupt damit begonnen, im Slalom einen Helm aufzusetzen. Ist das aus heutiger Sicht noch nachvollziehbar?

Markus Wasmeier: „Ja wirklich, ich bin auch noch im Riesenslalom ohne Helm gefahren. Das waren eben andere Zeiten. Bei meiner Siegerfahrt in Bormio 1985 bin ich zu nah an ein Tor gefahren, mit dem Kopf in die Stangen gerauscht, und dann habe ich nur noch das Strickmuster von meiner Mütze gesehen. Ins Ziel bin ich ohne Mütze, mit der Brille um den Hals. Ein paar Spötter haben dann behauptet, ich hätte nur deshalb gewonnen … weil ich nicht gesehen habe, wo ich hätte bremsen müssen.“

Welchen uvex Helm und welche Brille habt ihr denn heute auf?

Niki Hosp: „Ich trage den Jakk+ und fahre am liebsten mit der Big40. Damit fühle ich mich pudelwohl und habe dank Variomatic bei allen Lichtverhältnissen gute Sicht.“

Markus Wasmeier: „Ohje, hoffentlich kriege ich jetzt keinen Ärger – ich hab’ keine Ahnung wie die heißen! Aber ich kann sagen, warum ich immer uvex gefahren bin: wegen Armin Kolb, der von den 80ern bis zu seiner Rente vor ein paar Jahren immer für die Athleten da war. Das Verhältnis war so professionell und gleichzeitig familiär, dass man Teil dieser uvex Familie sein wollte … und bleiben will.“

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