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OLYMPIASIEGER UND WELTMEISTER ERIC FRENZEL

Nordische Kombination in Perfektion:
Mit 28 ganz oben – und immer noch nicht satt.

 

Er ist gerade mal 28 Jahre alt und hat in seinem Sport schon alles erreicht: Eric Frenzel wurde 2011 und 2013 Einzel-Weltmeister in der Nordischen Kombination. Von 2013 bis 2017 gewann er fünf Mal in Folge den Gesamt-Weltcup, was bisher noch niemanden gelungen ist. Und 2014 vergoldete Frenzel seine Karriere mit dem Olympiasieg im russischen Sotschi.

Was nicht heißt, dass sein Titelhunger schon gestillt wäre. „Ich will immer besser werden“, sagt der Sachse. „Diese Ambition kommt von innen. Sie ist einfach da, ich kann sie steuern und dafür einsetzen, dass ich das, was ich ohnehin gerne tue, in Erfolg verwandle.“ Dafür gelte bei den Kombinierern vor allem ein Motto: kontinuierliches Training über das ganze Jahr. Denn die Sieger des Winters werden im Sommer gemacht.

Doppelt motiviert 

„Als Kombinierer hat man immer eine Baustelle“, sagt Eric Frenzel. „Gerade im Springen kann man stark ins Detail gehen und laufend neues Potenzial entdecken – beim Absprung, in der Flugphase oder bei der Landung.“ Hinzu kommen die Laufeinheiten, was das Training extrem abwechslungsreich macht. 

 

So sei es einfacher, sich immer wieder von neuem zu begeistern und zu motivieren, meint Eric.

Das Training ist in Blöcke für das Laufen und das Springen aufgeteilt. „Würde ich vormittags laufen, wäre ich am Nachmittag nicht mehr frisch genug, um voll springen zu können“, verrät der Olympiasieger. „Wir beginnen die Woche meistens mit dem Kraft- und Sprungtraining. Dann gibt es intensive Laufblöcke. Und nach ein oder eineinhalb Tagen Ruhe folgen die nächsten Sprungeinheiten.“

Grenzen verschieben

Da der Sprung von der Schanze die mentalen Fähigkeiten des Athleten bindet, genießt Eric Frenzel die Möglichkeit, sich beim Langlaufen so richtig auszupowern: „Hier schalte ich gerne mal den Kopf aus. Das gelingt besonders gut, wenn man an seine körperlichen Grenzen geht. Genau das ist es ja, was den Reiz des Langlaufens ausmacht: das eigene Limit zu erreichen – und immer wieder zu verschieben.“

 

Als Spitzenathlet müsse man lernen, seine Grenzen nicht als unüberwindbar hinzunehmen. „Manchmal hast du das Gefühl, dein Körper sei bereits am Anschlag“, erklärt der Weltmeister. „Aber dann kommt dein Kopf ins Spiel und sagt: Da geht noch was! Und plötzlich wächst du über dich hinaus.“ Momente wie diese erlebt Eric Frenzel vor allem in einer Situation: wenn er nicht in Führung liegt …

Sicher in der Spur

„Schutz gibt mir Freiraum“, sagt Eric. „Denn wenn ich Helm und Brille nicht voll und ganz vertrauen könnte, würde ich natürlich zurückstecken.“ Bei einem unkontrollierten Sturz schlägt der Kopf mit hoher Wahrscheinlichkeit im Schnee auf. „Für uns Springer ist es wichtig, dass der Helm besonders leicht ist. Aber wenn etwas schief geht, muss er für uns da sein – und große Kräfte absorbieren.“

 

 

Wenn etwas schief geht,
muss der Helm für dich da sein.

Auf der Schanze trägt Eric Frenzel eine Downhill 2000 Brille, die ihm nicht nur ein gutes Sichtfeld bietet, sondern seine Augen auch vor umherfliegenden Insekten schützt. „Beim Laufen trage ich die Sportstyle 700“, so Eric. „Sie schützt mich vor den Stockspitzen anderer Läufer, wenn’s mal eng wird. Außerdem ist sie super leicht und bietet mir während der Abfahrten fantastischen Windschutz.“

Ambition kommt von innen.
Bei mir ist sie einfach da.

Eric Frenzel über die Zukunft eines Sportlers,
der schon alles erreicht hat.

Eric, du blickst mit 28 Jahren auf eine beachtliche Karriere zurück. Was waren deine Höhepunkte?

Ich kann von Glück sagen, dass meine sportliche Karriere gefühlt immer bergauf ging. Bis heute wurde meine Mühe Jahr für Jahr belohnt und es gab immer wieder etwas zu feiern. Sei es mein allererster Sieg direkt im ersten Weltcup-Jahr, mein erster WM-Titel in Oslo oder natürlich die Goldmedaille bei den Spielen in Sotschi. All dies sind unvergessliche Erinnerungen. Diese emotionalen Momente aufzusaugen – das ist der Grund, warum ich diesen Sport lebe und alles dafür gebe.

Emotionale Momente aufzusaugen
– dafür lebe ich diesen Sport.

Du bist Olympiasieger, mehrfacher Weltmeister und vierfacher Weltcup-Gesamtsieger. Hättest du nicht langsam Lust, dich entspannt auf die Couch zu legen?

Es gibt wirklich Tage, vor allem wenn schlechtes Wetter ist, an denen ich lieber mal daheim bleiben und mit meinen beiden Kindern spielen würde. Aber das Training hat nach wie vor Priorität. Im Ausdauerbereich gibt es genug Ziele, um sich Jahr für Jahr noch einmal zu verbessern. Es geht darum, niemals stehen zu bleiben – und immer wieder neue Reize zu setzen.

Du spürst nach all deinen Erfolgen also noch ausreichend Ambition, ganz oben zu stehen?

Manchmal fragt man sich natürlich: Was will ich denn jetzt noch erreichen? Aber ich denke, genau das macht die wirklich großen Sportler aus. Sie zeigen, dass sie es nicht nur einmal können und sind bei den wichtigen Ereignissen auf den Punkt fit. Nur so wird man sich einen Platz in den Geschichtsbüchern einer Sportart sichern.

Große Sportler zeigen,
dass sie es nicht nur einmal können.

 

 

Eric Frenzel Gear

uvex race 3 carbon white
uvex downhill 2000 FM white
uvex sportstyle 700 white

 

 

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